Fakten
Gemeindestraße
B-Plan Gebiet:
Länge:
Bau/Benennung:
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Am Ridenbusch
Die Straße "Am Ridenbusch befindet sich im südwestlichen Trittau und ist ein Abzweiger von der Rausdorfer Straße. Entstanden ist diese Straße Anfang der 1960er Jahre und wurde mit acht charmanten kleinen Siedlungshäusern bebaut. Vorher war es ein kleiner Feldweg. Alle Häuser sind mit roten Backsteinen verklinkert. Die Grundstücke haben jeweils eine Größe von ca. tausend Quadratmetern.
In den frühen Jahren wurden hier auch Gemüse und Obst für den Eigenbedarf
angebaut. Die Straße endet damals wie heute in einer Sackgasse. Vor Entstehung
der Siedlung "Hasenberg" befanden sich am Ende der Sackgasse die Koppeltore der
Wiesen von Carl Möller. Auf den Wiesen konnte man seine Pferde idyllisch grasen
sehen. Den Hasenberg kann man vom Ridenbusch aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad
erreichen.
Bei Einfahrt in den Ridenbusch liegt jetzt rechts der Veilchenweg.
Bevor dieser entstand, befanden sich auch hier Pferdekoppeln.
Die ersten Bewohner des Ridenbusches hatten bis etwa Mitte der
sechziger Jahre mit Wasser zu kämpfen, da die Grundstücke in einem
Feuchtgebiet lagen. Ein Anwohner berichtet, dass die Menschen im Winter
während der fünfziger Jahre dort auf zugefrorenen Wiesen Schlittschuh
gelaufen seien. Nach Entstehung der Kanalisation und Drainagen gab es
jedoch bis zum heutigen Tage keine Probleme mehr mit Wasser "von unten".
Als das Gebiet noch sumpfig war, konnte die Pflanze Reet gut gedeihen.
Reet heißt auf Plattdeutsch "Ried". So ist der Name Ridenbusch entstanden.
(In alten Gemeindeunterlagen wurde Ridenbusch mit "ie" geschrieben, möglicherweise
wurde die Schreibweise irgendwann geändert auf ein einfaches "i". Die
umliegenden Straßen erhielten später ebenfalls Pflanzennamen. Die alten
Siedlungshäuser wurden im Laufe der Zeit teilweise durch Anbau oder
Restaurierung etwas verändert, konnten jedoch ihren alten Charme allesamt
erhalten. Die Grundstücke wurden bislang nicht auf den hinteren Teilen
bebaut, so dass sie sehr großzügig wirken. Außerdem ist es nach wie vor
möglich, etwas Gemüse anzubauen oder mit Staudenbeeten u.ä. kreativ zu
gärtnern.
Autorin:Christina Henning



